Uniformen
Sächsische Herzogtümer
Die fünf sächsischen Herzogtümer (Sachsen-Coburg-Saalfeld, Sachsen-Gotha-Altenburg, Sachsen-Hildburghausen, Sachsen-Meinigen und Sachsen-Weimar) traten am 15. Dezember 1806 dem Rheinbund bei und stellten insgesamt 2800 Mann, die das 4. Regiment der Fürsten-Division bildeten. Meist nannte man es aber Regiment der sächsischen Herzogtümer.
Quelle: Historische Uniformen, Liliane und Fred Funcken, Mosaik Verlag.
Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld
Im Dezember 1806 trat Sachsen-Coburg-Saalfeld wie die übrigen thüringischen Herzogtümer Sachsen-Gotha-Altenburg, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Weimar und Sachsen Hildburghausen dem von Napoleon gegründeten Rheinbund bei. Der kurz zuvor an die Regierung gekommene Herzog Ernst I. war zu diesem Zeitpunkt noch als General in russischen Diensten, sodass das Land zunächst unter französischer Miltärverwaltung stand.
Uniform:
Als Kopfbedeckung diente ein Tschako mit Messingplakette, weißmetallenen Schuppenketten, weiß-roter Kokarde und aufgestecktem Eichenlaub. Die Behänge waren weiß. Das zweireihige Kollet war grün mit gelben Kragen und Ärmelaufschlägen, darauf grüne Patten, besetzt mit je drei Litzen und drei Knöpfen, grüne Schulterklappen mit gelben Vorstoß, Schoßumschläge rot. Die Hosen waren hellblau mit gelben Biesen und ungarischen Knoten. Schwarze, kurze Stoffgamaschen, Lederzeug weiß und Knöpfen aus Weißmetall.
Quelle:
Peter Bunde, Haldenweg 21, D-52134 Herzograth
www.brigade-uniform-tafeln.de
Uniformen allgemein
Uniformen europäischer Armeen.















































